Kuendigung - Nicht die Nerven verlieren!

Kündigung – Nicht die Nerven verlieren!

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Kündigung - Nicht die Nerven verlieren! Von heute auf morgen lässt sich in der Regel kein Arbeitsverhältnis beenden. Im folgenden Text, wollen wir Sie über alle wichtigen Aspekte einer Kündigung informieren. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt vier Wochen und endet zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats. In der Probezeit verkürzt sich die Kündigungsfrist auf zwei Wochen. Die gesetzliche Kündigungsfrist verlängert sich mit der Dauer der Anstellung. Eine Ausnahme bilden Tarifverträge oder spezielle im Arbeitsvertrag vereinbarte Regelungen zur Kündigungsfrist.

Unser Tipp: Handeln Sie unverzüglich nach Erhalt einer Kündigung durch den Arbeitgeber, denn eine Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden.

Kündigungsschutz

1. Allgemeiner Kündigungsschutz

Generell ist jeder Arbeitnehmer durch das allgemeine Kündigungsschutzgesetz (KSchG) vor ordentlichen Kündigungen des Arbeitgebers geschützt. Somit ist eine fristgemäße Kündigung des Arbeitsverhältnisses nur wirksam, wenn der Grund für die Kündigung sozial annehmbar ist.

  • Ursache in der Person z.B. Krankheit
  • Ursachen im Verhalten
  • betriebsbedingte Gründe

Wichtig: Das allgemeine Kündigungsschutzgesetz (KSchG) greift jedoch nur, wenn das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht und der Betrieb mindestens elf Mitarbeiter hat.

2. Besonderer Kündigungsschutz

Gewisse Arbeitnehmer genießen einen „besonderen“ Kündigungsschutz. Zu diesen Personen zählen beispielsweise Auszubildende, Mitglieder des Betriebs- und Personalrats, schwangere oder schwerbehinderte Personen.

Wann darf fristlos gekündigt werden?

1. Ordentliche Kündigung

Als ordentliche Kündigung bezeichnet man die Beendigung des Arbeitsvertrags zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer unter Berücksichtigung der jeweils vereinbarten Kündigungsfrist. Die vereinbarte Kündigungsfrist ist in der Regel im Arbeitsvertrag vermerkt. Sollte die Kündigungsfrist dort nicht zu finden sein, kann die Kündigungsfrist auch dem Gesetz (§622 BGB) oder dem entsprechenden Tarifvertrag entnommen werden.

2. Außerordentliche Kündigung

Die außerordentliche Kündigung, auch fristlose Kündigung genannt, bezeichnet die Beendigung des Arbeitsvertrags ohne Berücksichtigung der geltenden Fristen. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer haben das Recht fristlos zu kündigen. Vorraussetzung für jede fristlose Kündigung ist der Grund der Kündigung, dieser muss so schwerwiegend sein, dass das Abwarten der vereinbarten Frist unzumutbar ist.

 

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